Zwischenruf unseres Mitglieds Martin Koch aus Dormagen:

Warum Golf und Urlaub auf Wangerooge für mich untrennbar sind

Was soll ich sagen? Wenn ich hier auf der Insel das Fairway hinuntergehe und mich umschaue, weiß ich: „Ja, du hast Urlaub und die Welt ist in Ordnung.“ Austernfischer in der Luft, blauer Himmel und Weite – unterdrücktes Fluchen am benachbarten Tee . Was will man mehr? Dieses Gefühl zieht mich immer wieder nach Wangerooge, auch wenn ich mir schon oft vorgenommen habe, im nächsten Jahr aber garantiert! zur Abwechslung woanders Urlaub zu machen. Zugegeben: Der Effekt leidet ein wenig, wenn ich meinen Ball an Loch 8 im tiefen Rough suche (ja, genau da: links neben dem Fairway, wo die Heckenrosen sich so malerisch unter das hohe Gras mischen). Kurz vor meinem allerersten Wangerooge-Urlaub im Jahr 2010 bin ich beim Googeln nach Inselattraktionen auf den Golfclub gestoßen und habe kurz entschlossen mein Bag mitgebracht. Kann ja nicht schaden, neben Strand, Wind und Sonne auch noch einen Anlaufpunkt für eine Runde am Nachmittag zu haben. Die Schlepperei hat sich definitiv gelohnt: Für mich als Inselneuling gab’s hier nicht nur Bewegung an der frischen Luft, sondern vor allem jede Menge nette Leute – natürlich zum Golf spielen, aber fast jedesmal auch für ein ausgiebiges Schwätzchen, das abendliche Bier oder zum gemeinsamen Grillen. Daraus sind einige herzliche Freundschaften entstanden, und heutzutage vergeht kaum ein Inselabend ohne Zusammensitzen bei Burger und Getränken auf der Strandpromenade. Am nächsten Tag lockt dann schon wieder das Grün auf die Runde – wenn die Kopfschmerzen erst nachgelassen haben. Ohne kann ich mir den Wangerooge-Urlaub nicht mehr vorstellen.